Warum Pelz immer Tierleid bedeutet

Ob als Kapuzenbesatz, Bommel an der Mütze oder flauschiger Kragen – hinter jedem Stück Echtpelz stehen Tiere, die für Mode leiden und sterben müssen. Nerze, Füchse und Marderhunde werden in engen Drahtkäfigen gehalten, können nicht natürlich leben und zeigen oft schwere Verhaltensstörungen oder Verletzungen. Auch Pelz aus Fallenfang ist keine tierfreundliche Alternative, weil Tiere oft stunden- oder tagelang qualvoll in brutalen Fallen festhängen.

Die Haltung von Vier Pfoten

Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN engagiert sich seit vielen Jahren gegen Pelz in der Mode. Sie macht deutlich: Es gibt keinen „ethisch korrekten“ Echtpelz – weder aus Zucht noch aus der freien Wildbahn, weil die Haltungs- und Fangmethoden immer mit massivem Leid verbunden sind. Mit Kampagnen und Programmen wie dem Fur Free Retailer-Programm unterstützt VIER PFOTEN Marken und Verbraucher dabei, bewusst pelzfrei einzukaufen.

Wildtierhilfe Sparrieshoop und regionale Verantwortung

Auch die Wildtierhilfe Sparrieshoop erlebt täglich, wie verletzlich Wildtiere sind und wie sehr sie auf menschlichen Schutz angewiesen sind. Viele Wildtiere, die als „Pelzlieferanten“ gelten, sind hochsensible, intelligente Tiere mit komplexen Bedürfnissen – alles andere als Modeartikel. Wer Wildtierschutz ernst nimmt, kann deshalb nicht gleichzeitig Pelz an Kleidung akzeptieren.

Haltung des Tierheims Flensburg

Das Tierheim Flensburg spricht sich klar gegen Echtpelz an Kleidung aus und unterstützt die Forderung von VIER PFOTEN nach einem vollständigen Ausstieg aus der Pelzmode. Als Ort, an dem Tiere Schutz und eine zweite Chance erhalten, steht das Tierheim für einen respektvollen Umgang mit allen Tieren – unabhängig davon, ob sie als Heim-, Nutz- oder Wildtiere wahrgenommen werden.

Was jede und jeder tun kann

• Beim Einkauf konsequent auf pelzfreie Kleidung achten und lieber zu echtem Kunstpelz oder ganz pelzfreien Alternativen greifen.

• Hersteller und Geschäfte anschreiben, die noch Echtpelz anbieten, und höflich, aber deutlich pelzfreie Produkte einfordern.

• Tierschutzorganisationen wie VIER PFOTEN, regionale Initiativen und Einrichtungen wie das Tierheim Flensburg oder die Wildtierhilfe Sparrieshoop durch Spenden, Patenschaften oder ehrenamtliche Mitarbeit unterstützen.

Mit jeder pelzfreien Kaufentscheidung wird ein Zeichen gesetzt:

Mode darf niemals auf Kosten von Tierleben gehen.

Bilder: Wildtierhilfe Sparrieshoop