In Schleswig-Holstein breitet sich derzeit die Vogelgrippe (Geflügelpest) weiter aus. Besonders an Stränden und Deichen werden vermehrt tote Wildvögel gefunden. Das sollten auch Hundehalter beachten.
Gerade beim Spaziergang am Strand oder am Wasser ist die Neugier unserer Hunde groß. Ein toter Vogel wird schnell beschnuppert oder vielleicht sogar ins Maul genommen. Hier ist besondere Vorsicht geboten.
Was sollten Hundehalter beachten?
🐾 Hunde möglichst an der Leine führen: So lässt sich verhindern, dass sie Kontakt zu kranken oder verendeten Wildvögeln aufnehmen.
🐾 Abstand halten: Tote oder auffällig kranke Vögel nicht anfassen. Auch ältere Vogelkadaver können noch ein Infektionsrisiko darstellen.
🐾 Auf den Hund achten: Eine Ansteckung ist zwar möglich, aber das bloße Beschnuppern eines Vogels führt laut Experten in der Regel nicht zu einer Infektion. Sollte der Hund in den Tagen danach Fieber oder Krankheitssymptome entwickeln, sollte ein Tierarzt informiert werden. Dabei unbedingt den möglichen Kontakt mit einem toten Vogel erwähnen.
🐾 Tote Vögel nicht selbst einsammeln: Die Bergung sollte den zuständigen Stellen überlassen werden.
Unsere Bitte: Passt bei euren Spaziergängen ein wenig mehr auf und achtet darauf, dass eure Hunde keine toten oder kranken Wildvögel aufnehmen.
Damit schützt ihr nicht nur eure eigenen Vierbeiner, sondern helft auch dabei, eine weitere Verbreitung der Vogelgrippe zu verhindern.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
Weitere Informationen und die Einschätzung von Experten findet ihr beim NDR:NDR: Tote Vögel am Strand – So schützen Hundehalter sich und ihre Tiere
