Regenbogenbrücke

Wir nehmen Abschied

Cooper

Honig im Kopf

​Wir sind fassungslos, auch wenn wir schon lange spürten, dass du irgendwie anders „ticktest“.

Trotz Erziehung, liebevoller Beschäftigung und medizinischer Unterstützung fanden wir keinen Weg, deine inneren Unruhen zu heilen.

Dein Maulkorb war dabei oft dein sicherer Anker, der dir den Kontakt zur Welt erst ermöglichte.

​Du hattest Menschen an deiner Seite, die dich verstanden – besonders einen Gassigänger, der dich aufrichtig liebte, Zeit mit dir in der Natur verbrachte und dich genau so annahm, wie du warst.

​Du hast uns oft herausgefordert, und es war wahrlich nicht immer leicht.

Dein Blick war oft verändert und dein selbstverletzendes Verhalten nahm immer weiter zu.

War es nur der Stress? Nein. Wir mussten erkennen, dass deine Welt eine andere war.

​Manchmal wird man gezwungen, loszulassen. Dieser Augenblick der Wahrheit ist kaum in Worte zu fassen, doch wir müssen ihn tragen, um dir weiteren Schmerz zu ersparen.

​Ein herzliches Dankeschön an alle, die Cooper mochten und ihm eine schöne, würdevolle Zeit bei uns ermöglicht haben.

​Das Team vom Tierheim Flensburg

Lieber Zeus,
Schweren Herzens müssen wir heute von Dir Abschied nehmen.

Du warst zwar nicht allzu lange bei uns, hattest aber von Anfang an schon einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen.
Mit Deinen 11 Jahren hast Du uns trotzdem jeden Tag gezeigt, wie viel Lebensfreude noch in Dir steckt. 

Beim Spazierengehen war kein Teich, See oder Pfütze vor Dir sicher.
Wie gerne hätten wir Dir noch mehr Zeit geben können, um sowas zu genießen. 

Wir hätten uns sehr gewünscht, dass Du Deine letzte Zeit im Kreis einer Dich liebenden Familie hättest verbringen dürfen.
Dieses Glück wurde Dir leider nicht vergönnt.
Auf Deinen alten Tagen hattest Du noch so viel zu geben und Du hättest es verdient gehabt, dies in einem neuen Zuhause zu teilen.
Ein Zuhause voller Wertschätzung, Geborgenheit und Verständnis.

Was eine Selbstverständlichkeit sein sollte, wurde für Dich zum Privileg. 
Hoffentlich kannst Du nun Deinen Frieden finden. 

Mach’s gut, großer Bär… Du wirst uns fehlen.

Balu.
Balüchen.
Unser Dicker.

Und wieder war es für uns an der Zeit, sich zu verabschieden. Etwas, was wohl niemals leichter wird. 

Und wieder hat es ein Hund nicht verdient, bei uns im Tierheim Alt zu werden und letztendlich erlöst zu werden. Leider war das dein Schicksal. 

Viel lieber hätten wir dich alt und grau im Garten gesehen, bei jemandem, der zu schätzen wusste, wer du wirklich warst.

Balu war leider schwer krank, weswegen wir Ihn heute auf seine letzte Reise schicken mussten.

Wir sind alle zutiefst traurig und wie immer, fällt es uns unfassbar schwer, seine Box nun leer aufzufinden.

Balu steht in unseren Augen für all die Hunde, die angeschafft, doch nie gewollt waren. Die dann im Tierheim landeten, dort alt wurden und schlussendlich ohne ein eigenes Zuhause dort Ihren letzten Tag verbringen mussten.

Du warst unsere Lieblings-Bulldogge und konntest einen verdammt gut um den Finger wickeln, wenn man in deine Box kam und du alles gegeben hast, damit wir dich einmal ordentlich durch kraulen. 

Auch unsere Gassigänger haben dich sehr zu schätzen gewusst. Viele hatten dich sehr gern.

Lass dir bitte eins mit auf den Weg geben, Großer: Du wurdest wahrhaftig geliebt. Und jeder von uns hatte große Pläne für dich. Pläne in denen du deinen eigenen Garten hast und auf einer Veranda alt werden kannst. Denn all das hättest du verdient gehabt. Wir haben versucht das Beste aus der Situation zu machen und dir trotz allem, ein paar schöne Jahre zu ermöglichen. Doch leider ist das Leben manchmal ein mieser Verräter.

Uns wird es so sehr fehlen, an deiner Box vorbei zu laufen und dich nicht mehr eingekringelt ,so gut du nur konntest, in deinem Deckenhaufen wiederzufinden. Dein Deckenhaufen, den du dir immer selbst gebaut hast. Und das leise Klopfen deiner Rute, sobald einer von uns an dir vorbeiging. 

Balu. Wir werden dich niemals vergessen, so wie du warst, bleibst du in unserem Herzen. 

Denn unsere Tierheimhunde sind eben nicht nur Hunde, sie sind unsere Familie.

Grüß uns da oben die Hummeln und Tauben, Nun kannst du endlich ohne Regeln und Konsequenzen Party machen. Warst schon immer ein Typ den man in keinen Anzug drängen konnte, du warst dein eigener Chef.

Mach’s gut Balüchen 

Wir trauern um eine Kämpferin 
Heute früh ist unsere liebe Oma-Hofkatze Rabiata verstorben.
Sie war länger hier im Tierheim als alle Angestellten – ein echtes Urgestein. Ihr genaues Alter kennen wir nicht, aber über 17 oder 18 Jahre hatte sie sicher auf dem Buckel.
In den letzten Wochen und Monaten wussten wir, dass ihre Zeit zu Ende ging. 13 oder 14 Jahre lebte sie frei auf unserem Gelände und hielt bis zuletzt tapfer die Mäusepopulation in Schach.
So viele Jahre war sie bei uns – und doch ließ sie sich nie wirklich zähmen. Bis zum Schluss bewahrte sie sich ihren starken Charakter: Wenn sie etwas wollte, zeigte sie es deutlich.
Zum Kuscheln suchte sie sich ihre Katzenfreunde aus – bei Menschen holte sie sich ihre Zuneigung nie einfach so.
Viele Jahre war sie unzertrennlich mit Garfield verbunden – ein Herz und eine Seele. Als Garfield leider an Krebs starb, merkte man Rabby ihre Trauer deutlich an. Sie streifte einsam über das Gelände und wir wussten: Sie braucht wieder einen Gefährten.
Mit Eggy fanden wir schließlich den perfekten Partner für sie. Von Anfang an waren die beiden unzertrennlich – wo der eine war, war auch der andere. Ob im warmen Heizungsraum oder draußen auf der Koppel – sie lagen stets zusammen.
Heute nehmen wir Abschied von unserem kleinen Waschbär.
Wir werden sie nie vergessen.
Mach’s gut, tapfere Kriegerin – du lebst ewig in unseren Herzen! 🌈🕊️💔🐾

Unser Kater Käfer ist heute leider von uns gegangen.
Er ist seit April bei uns im Tierheim gewesen und konnte leider nicht ein schönes Zuhause finden. Sein Tod kam unerwartet, da er die Tage zuvor noch ganz munter in der Box gesehen wurde.
Er war ein sehr zurückgezogener Kater und fand Menschen noch nicht so toll und hat uns nur aus der Ferne beobachtet.
Das war wohl mit ein Grund weshalb seine Vermittlungschancen nicht so hoch waren.
Umso trauriger sind wir, dass er nun von uns gegangen ist.

Komm gut über die Regenbogenbrücke du kleiner Teufel…🕊️

In der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober ist Fero von uns gegangen.

Er war bei den Gassigängern sehr beliebt und auch uns wird er fehlen. Es war nicht immer einfach mit ihm, seine Stimmung konnte schnell umschlagen und man musste immer vorsichtig sein, wenn man was von ihm wollte – und trotzdem hatte er auch seine guten Seiten.
Gerade beim Spazierengehen zeigte er auch mal seine anhängliche und schmusige Seite.
Er galt bei uns als unvermittelbar doch trotzdem sollte kein Hund sein Leben im Tierheim beenden.
Dass er nie wirklich erzogen wurde, war nicht seine Schuld und keiner nahm es ihm übel auch wenn das vieles erschwerte.
Fero war ein schwieriger aber auch einzigartiger Charakterkopf und er wird uns allen fehlen.

Ruhe in Frieden geliebter Spinner

„Lebe wohl, sagen wir dir leise. Mach’s gut auf deiner letzten Reise“.
Beim Abschied wird uns oft erst klar, wie wertvoll jeder Moment doch war.
Du hattest mit uns allen deine wertvollen Momente und jeder kannte dich auf seine ganz eigene Art und Weise.
Aus meiner Sicht gesehen, hatten wir sehr viele wertvolle Momente zusammen. Ich durfte von dir lernen und du durftest von mir lernen. Das war unser Deal. Aber aus dem Deal wurde so viel mehr, ich durfte dich irgendwann streicheln und dein Vertrauen gewinnen. Das war etwas ganz besonderes, so wie du es für mich warst. Ich mochte dich, obwohl du es einem nicht immer leicht gemacht hast, denn du warst ein ganz typischer Terrier, der Terrier typisch mit dem Kopf durch die Wand wollte. Du warst ein Charakterkopf. Und du warst ein kleiner Kämpfer, oh, das warst du.
Es war ein langer Weg mit dir, wir erinnern uns noch genau an die Erfolgsmomente an denen du verstanden hast, das wir mit dir kooperieren möchten und plötzlich konnten wir in deine Box, ohne das du diese verteidigen wolltest.
Du wolltest dich nicht verbiegen lassen und auch mit deinen fast 12 Jahren standest du noch im Ring. Doch deinen größten Feind, konntest du leider nicht mehr besiegen. Diagnose: Krebs, der gestreut hat und du leider auch schon innere Blutungen hattest.
Jeder Hund, auch Tierheimhunde haben es verdient in Würde zu gehen. Jeder hat ein paar Worte verdient. Dies hier sind deine.
Rainer. Oder auch liebevoll Lumpi genannt. Es war uns eine Ehre! Leider musste dein Weg hier enden. Die Erleichterung ist, das du nun nicht mehr leiden musst. Du bist jetzt frei und kannst da oben Gas geben. Musst nicht mehr kämpfen. Du hast jetzt endlich deinen Frieden.
Wir werden dich immer im Herzen tragen, denn auch du hast Spuren hinterlassen.
Danke für die ganzen Momente, die wir mit dir haben durfte.
Heute hat ein Kämpferherz aufgehört zu schlagen.
Im Alter von 9 Jahren haben Stefan und ich Püppi zusammen mit zwei anderen Rottweilern aus einem Blechschuppen geholt in dem sie bei 30 Grad leben mussten.
Die anderen beiden waren schnell ausgezogen, doch Püppi war 9 Jahre alt und als gefährlich eingestuft.
Über zwei Jahre war sie dann bei uns in denen sie unsere Herzen erobert hat, denn sie war eine so liebevolle Maus.
Nachdem wir es zusammen geschafft hatten, sie aus der Einstufung zu bekommen fand sie doch noch ein Zuhause. Leider nicht von Dauer. Nach eineinhalb Jahren war sie wieder bei uns.
Es fand sich kein neues Zuhause mehr.
Heute haben wir uns entschlossen Püppi im stolzen Alter von 14,5 Jahren gehen zu lassen.
Sie, die immer so verfressen war, hat das Fressen eingestellt, sie war nur noch schlapp, hatte hohe Entzündungswerte, die Hüfte machte nicht mehr mit.
So schwer es uns auch fiel diese so tolle und liebenswerte Hündin gehen zu lassen, es war die richtige Entscheidung.
Auch wenn mein Herz schwer ist bin ich froh den ersten Weg zu uns und den letzten von uns mit ihr gehen zu dürfen.
Sie fehlt mir jetzt schon und wird es noch ganz lange, sie war der tollste Hund den ich kennenlernen durfte❤️

Vor einigen Tagen mussten wir uns leider von Kenzo verabschieden. Leider war er schon lange erkrankt und mittlerweile wirkten auch die Schmerzmittel nicht mehr, die Tierärzte konnten auch nichts mehr tun, so mussten wir dich schweren Herzens auf deine letzte Reise schicken.

Einige von euch erinnern sich vielleicht an Ihn.

Immer angeschaut, doch nie wirklich gesehen. Durch deine Einstufung hattest du leider auch kaum Interessenten.

Ach Kenzo. Wo fange ich bei deiner Geschichte nur an.

Erst einmal vermissen wir dich alle sehr. Auch, wenn du dich nie wirklich anpassen wolltest, dein eigenes Ding machen wolltest und uns oft die Nerven geraubt hast, so warst du ein ganz besonderer Teil von uns. Vom Tierheim. Und wir alle haben dich auf unsere ganz eigene Art und Weise tief in unserem Herzen so gerngehabt.

Du kamst als pubertierender Rüde bei uns an und warst der Hund, der von allen am längsten im Tierheim saß. Wir alle sind mit dir im Tierheim „groß geworden“, du warst einfach immer da. Nun ist es so, als fehlte etwas. Etwas, was das Tierheim vollkommen gemacht hat.

Wir vermissen dich, wie du dich jeden Morgen enorm gefreut hast, wenn dich der erste in die Außenbox gelassen hat.

Wir vermissen dich, wie du trotz dessen, dass du wusstest, dass es nichts bringen wird, uns mit allertiefster Stimme dein wunderschönstes Knurren gezeigt hast.

Wir vermissen dich, wie du uns wirklich wahre Freude zeigen konntest, wenn wir mit Geschirr und Leine in deine Box kamen, um dich zum Spazierengehen anzuziehen.

Wir vermissen dich, wie du dich einfach niemals anpassen oder verbiegen lassen wolltest. Sondern einfach nur ernst genommen werden wolltest.

Wir vermissen dich, wie du deine kleinen Kauartikel genossen hast, wenn man später am Nachmittag in deine Box schaute.

Jetzt ist deine Box leer. Und wir alle spüren diesen kurzen Schmerz in der Brust, wenn man durch den Gang läuft, vorbei an deiner Box und kurz wieder realisieren muss, dass du nicht mehr da bist. Und du bist nicht nur spazieren, sondern so richtig weg. Für immer.

Wir vermissen dich, unser kleiner Spinner.

Denn das warst du. Du warst unser kleiner Spinner. Wir alle sagen, dass aus dir ein wirklich cooler Hund hätte werden können. Aber das Leben ist ein mieser Verräter. Und dein Schicksal war unfair. So wie das Schicksal von so vielen Tierheimhunden.

Du stehst als Symbol für alle Tierheimhunde, die im Schatten vergessen werden. Alle Tierheimhunde, die angeschafft werden, ins Tierheim gebracht werden und auch im Tierheim versterben…

Das ist kein Leben. Du hättest ein besseres Leben verdient gehabt.

Kenzo. Hast immer gekämpft. Bis zum Schluss. Jetzt musst du nicht mehr kämpfen. Jetzt kannst du endlich Ruhe finden. Wahrscheinlich zum ersten Mal in deinem Leben.

Wir werden dich niemals vergessen.

Das Tierheimteam und alle die Ihn mochten.