Manchmal ist Tierschutz einfach nur traurig und bringt einen an seine Grenzen.
In den letzten Tagen mussten wir leider mehrere Katzen gehen lassen, die in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand zu uns gebracht wurden. Wir haben gehofft, ihnen helfen zu können, mussten am Ende aber einsehen, dass wir nicht mehr viel für sie tun können.
Es gibt Momente, in denen einem nichts anderes übrig bleibt, als sie gehen zu lassen. Nicht, weil man aufgibt, sondern weil man ihnen weiteres Leid und Schmerzen ersparen möchte.
Es ist einfach schlimm, wenn man helfen möchte, alles versucht und am Ende trotzdem nichts mehr machen kann. Man wünscht sich für jedes Tier, dass es rechtzeitig Hilfe bekommt und nicht erst dann, wenn es schon so schlecht um es steht.
Genau das ist die Realität, die man oft nicht sieht. Man sieht die Tiere, denen geholfen werden kann, aber nicht die Momente, in denen man machtlos ist und sie gehen lassen muss – obwohl man sich nichts sehnlicher gewünscht hätte, als ihnen noch eine Chance geben zu können.
Es macht traurig und auch wütend, dass manche Tiere erst dann Hilfe bekommen, wenn ihr Zustand bereits so schlecht ist, dass man ihnen nicht mehr helfen kann. Sie sind darauf angewiesen, dass wir Menschen hinschauen und Verantwortung übernehmen, bevor es zu spät ist.
Wir können leider nicht jedes Tier retten, auch wenn wir es uns noch so sehr wünschen. Aber wir können ihnen zumindest weiteres Leid ersparen und sie in Würde gehen lassen, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt.
Run free, ihr kleinen Seelen. 🕊️
Ihr habt es verdient, dass man euch nicht vergisst.
Und manchmal fragt man sich einfach nur: Wird es wirklich immer schlimmer?